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Rettet das archäologische Erbe in Trier Bild 1

Rettet das archäologische Erbe in Trier

Zweite Denkschrift der Archäologischen Trier-Kommission
(Schriftenreihe des Rheinischen Landesmuseums Trier 31)
     
Erscheinungsjahr:  2005
Umfang:  155 S. + 2 Karten
Einband:  Gebunden
ISBN / Artikelnr.:  978-3-923319-62-6
 

Beilage: Plan der römischen Stadt Trier


Inhalt

Zum zweiten Mal nach 1972 legt die Archäologische Trier-Kommission eine Denkschrift vor. Thema ist das archäologische Erbe der Stadt aus Römerzeit und Mittelalter. Die einmalige historische Bedeutung Triers wird in diesem Buch ebenso deutlich wie das Gefährdungspotential, dem das unterirdische Archiv in Deutschlands ältester Stadt ausgesetzt ist.

Seit 1986 gehören die großen Römerbauten der Stadt – Amphitheater, Basilika, Barbarathermen, Kaiserthermen, Porta Nigra, Römerbrücke sowie Dom und Liebfrauen – zum historischen Welterbe der UNESCO. Auch wenn sie nur noch teilweise erhalten sind, stellen diese Architekturdenkmäler nördlich der Alpen ein einmaliges Ensemble dar. Sie sind die augenfälligsten Zeugen der großen Vergangenheit Triers als spätantiker Kaiserresidenz und frühchristlichen Bischofssitz. Die Erhaltung, Erforschung und Nutzung dieser großartigen Ruinen stellen ein vielfältiges Aufgabenspektrum dar, die dem Land Rheinland-Pfalz, dem Bistum Trier und der Stadt Trier obliegt

In 34 Abschnitten zu Denkmälern und Grabungsschutzzonen sind alle einschlägigen Informationen unter archäologischen und denkmalpflegerischen Gesichtspunkten zusammengestellt, ausgestattet mit Farbfotos, Karten und Plänen. Neben den bekannten Großbauten finden sich auch die vielfach nur noch in Resten vorhandenen, kaum oder nicht mehr sichtbaren römischen Tempel und Heiligtümer, Grabkammern und Gräberfelder, Gewerbebezirke und Wasserleitungen, aber auch spätantike Kirchenbauten und mittelalterliche Wohntürme auf dem aktuellen Stand der archäologischen Erforschung erläutert.

In systematischer Darstellung werden die wesentlichen Sachaspekte der Stadtarchäologie Triers dargestellt. Neben rechtlichen und naturwissenschaftlichen Aspekten und Problemen der touristischen Nutzung werden auch ausgewählte Forschungsfragen behandelt, darunter die wichtigsten Ergebnisse der in Trier erst seit 1994 etablierten Mittelalterarchäologie.

Zum Schutz der Denkmäler gibt es rechtliche Instrumentarien, die im Denkmalgesetz verankert sind. Hierzu zählt die Ausweisung gefährdeter Flächen als Grabungsschutzgebiet, aber auch die Unterschutzstellung als Einzeldenkmal oder Denkmalensemble. Von diesen Möglichkeiten wird in den letzten Jahren zunehmend Gebrauch gemacht. Der aktuelle Stand dieser Schutzmaßnahmen ist durch entsprechende Auszüge aus den Katasterplänen dokumentiert.

Die beigegebene Resolution der Archäologischen Trier-Kommission fordert in elf Punkten konkrete Maßnahmen für den Schutz des archäologischen Erbes in Trier. In diesem Zusammenhang kommt der Forderung der Trier-Kommission, das gesamte antike Stadtgebiet einschließlich der vor den Stadtmauern liegenden Gräberfelder als Grabungsschutzgebiet auszuweisen, besondere Aktualität zu.

Der Denkschrift sind zwei großformatige Karten beigegeben, die den Kenntnisstand zur Topographie Triers in der Römerzeit und im Mittelalter veranschaulichen.

 
Preis:  vergriffen  
 
 
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  Beschreibung
  Schriftenreihe des Rheinischen Landesmuseums Trier
Archäologische und kunsthistorische Themenbände, insbesondere Ausstellungs- und Museumsführer